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Die Reuterstadt Stavenhagen

Stavenhagen wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts am Rande der Ritterburg Stove gegründet und heißt seit 1949 nach ihrem berühmten Sohn „Reuterstadt Stavenhagen“. Mitten in Mecklenburg-Vorpommern, wo die plattdeutsche Sprache zu Hause ist, wo die Landschaft sich mild-hügelig zur Mecklenburgischen Schweiz öffnet, da liegt die kleine, alte, moderne Stadt Stavenhagen.

Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum,

eine Gedenk- und Forschungsstätte, zeigt in einer modernen literarischen Ausstellung „Fritz Reuter - Leben, Werk und Wirkung“ die Entwicklung der nieder-
deutschen Sprache und Reuter-Rezeption bis heute.

Eine ständige Ausstellung ist dem Maler Ernst Lübbert (1879-1915) gewidmet.

Im Gewölbe des Stavenhagener Schlosses wird die ständige Ausstellung „Franzosenzeit in Mecklenburg 1806 bis 1813“ mit einer einzigartigen historischen Waffensammlung gezeigt.

Unser Angebot

 »Schurr-Murr« – heiter-sinnliche Stunde mit Hoch- und Plattdeutsch in literarischem Vortrag

Führungen (dt., engl., niederdt.) durch die Reuter-Ausstellung. Termine für Sonderausstellungen und Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Internet oder einem Anruf im Museum.

Anschrift:
Fritz-Reuter-Literaturmuseum
Markt 1
17153 Stavenhagen
Tel.: 039954 21072

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9 bis 17 Uhr
Donnerstag: 9 bis 20 Uhr
Wochenenden und Feiertage: 10 bis 17 Uhr
Führung (ab 5 Personen): tgl. 14.00 Uhr
Andere Führungs- und Öffnungszeiten
bedürfen der Vereinbarung.


Weitere Freizeitmöglichkeiten

Bibliothek
Kutschfahrten zu den Ivenacker Eichen
geführte Wanderungen im Tiergehege
Waldbad im Stadtholz mit geheiztem Badewasser
Angeln am Basepohler und Rützenfelder See
Kegeln, Billard, Squash, Bowling, Dart

Sehenswert auch:

der historische Marktplatz mit dem Reuterdenkmal
das alte Schloss (heute Bürger- und Verwaltungszentrum) mit der gepflegten Parkanlage
 die Stadtkirche und die »Reutergräber«

Fritz Reuter

„Meine Vaterstadt Stavenhagen“ nannte Fritz Reuter (geboren am 7.11.1810) sein Geburtsstädtchen, in dem er seine Kindheit und Jugendzeit erlebte und das durch ihn Einzug in die Literatur der Welt hielt. Reuter begann nach dem Willen des Vaters ein Studium der Rechte in Rostock, das er in Jena fortzusetzen versuchte. Wegen seiner Zugehörigkeit zu den Deutschen Burschen-schaften wurde er zum Tode verurteilt, zu 30 Jahren Festungshaft “begnadigt”; 7 Jahre büßte er schließlich ab. 1851, als er die Pfarrerstochter Luise Kuntze heiratete, nahm er bewusst sein und seiner Frau Schicksal in die eigenen Hände. Er ließ sich in Treptow an der Tollense, dem heutigen Altentreptow, als Privatlehrer nieder und widmete sich in der Freizeit der Schriftstellerei. Seine plattdeutschen „Läuschen un Rimels“ erschienen 1853 im Selbstverlag und wurden ein großer Erfolg. Die heiteren Gedichte sollten jedoch nur der Anfang eines bedeutenden literarischen Werkes sein, das in den Prosawerken „Ut de Franzosentid“, „Ut mine Festungstid“ und besonders in dem dreiteiligen Roman „Ut mine Stromtid“ seinen künstlerischen Gipfel erreichte. 1856 zogen die Reuters in die Vorderstadt Neubrandenburg, 1863 siedelten sie nach Eisenach über, und 1868 bezog das Ehepaar die Villa, die es sich am Fuße der Wartburg hatte bauen lassen. Fritz Reuter starb am 12. Juli 1874. Dem Werk und dem Leben Reuters, der niederdeutschen Sprache und Literatur widmet sich seit 1949 das Fritz-Reuter-Literaturmuseum in Reuters Vaterstadt Stavenhagen.

Touristinformation Stavenhagen
Schloss 1
17153 Stavenhagen
Tel. 039954 279835

Lageplan

[Letzte Änderung: 09 .06.2008 ]

17153 Briggow

17153 Pribbenow

17153 Stavenhagen

 

Willkommen in Ivenack

Wer einmal im mecklenburgischen Ivenack gewesen ist, der kommt mit Sicherheit wieder, denn die Einmaligkeit der „Tausendjährigen Eichen“ fesselt jeden Besucher. Die berühmten Eichen sind vermutlich die ältesten und umfangreichsten ihrer Art in Mitteleuropa. Ein großer Landschaftspark mit Schloss und Barock-Pavillon prägt den Ort. Sehenswert sind auch die Kirche, verschiedene Wirtschaftsgebäude der Schlossanlage und einige Häuser in der Dorflage. Ivenack ist in seiner Gesamtlage ein besonders typisches und gut erhaltenes Beispiel eines mecklenburgischen Gutsdorfes.

 

Das Lieschengrab

Das „Lieschengrab“ erinnert an die innige Liebe des Grafen Plessen auf Ivenack zu der jungen Anna Elisabeth Gilo,
einem Mädchen von einfacher Herkunft, das bereits mit 22 Jahren starb.

Der Barock-Pavillon

Im Barock-Pavillon kann sich der Besucher in einer interaktiven Ausstellung auf eine Reise durch die Lebenszeit der tausendjährigen Eichen begeben.

Die älteste Ivenacker Eiche

Knapp 11m Umfang, 3,5m Durchmesser, 35,5m Höhe und 180 Festmeter Holz - das sind die faszinierenden Maße der ältesten Ivenacker Eiche (ca. 1000 - 1200 Jahre).

Das Schloss Ivenack

Das Schloss liegt am Ivenacker See und ist von einem weiten Parkgelände umgeben. Es wurde 1590 auf den Grundmauern ehemaliger Klostergebäude im
barocken Stil errichtet. Die zweigeschossige Dreiflügelanlage mit tiefem Ehrenhof und hohen Mansarddächern entstand in mehreren Bauzeiten. Derzeit befindet sich das restaurationsbedürftige Schloss in Privatbesitz.

Lageplan