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USEDOM -

DIE STADT, DIE DER INSEL IHREN NAMEN GIBT

Die Stadt Usedom wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Klein und geschichtsträchtig, so präsentiert sich Usedom an einer Landenge im Südosten der Insel. Usedom besaß eine Stadtmauer und drei Stadttore.

Von diesen blieb das Anklamer Tor - ein schön gegliederter Backsteinbau aus dem Jahre 1450, der als städtisches Wahrzeichen erhalten wurde. Im Laufe der Jahrhunderte diente der Turm zuweilen als Gefängnis, heute ist darin die sehenswerte Heimatstube untergebracht.

Die imposante Marienkirche im spätgotischen Stil und das Rathaus stehlen dem Anklamer Tor fast die Schau, wenn Sie den historischen Marktplatz besichtigen. Auch die hübsch hergerichteten Häuser, die kleinen Cafés und urige Geschäfte sind eine Augenweide. Über eine der sanierten
Altstadtstraßen gelangen Sie zum Schlossberg, wo ein Granitkreuz an die Christianisierung erinnert.

Im Jahre 1128 nahmen hier die pommerschen Stammesfürsten aus der Hand Bischof Ottos von Bamberg den christlichen Glauben an. Der Südzipfel der Insel heißt Usedomer Winkel. Eine besondere Attraktion sind die Reste der einst modernsten Eisenbahnhubbrücke Europas in Karnin. Auch eine neue Marina erwartet Wassersportfreunde hier. Als Wanderer oder Fahrradfan finden Sie in Usedom und im wunderschönen Achterland zahlreiche Gelegenheiten Ihrer Passion nachzugehen.

Kontakt:
Stadtinformation USEDOM
Bäderstraße 5
17406 Usedom

Tel.: 038372 70890
Fax: 038372 71072

stadtinfo.usedom@t-online.de
www.stadtinfo-usedom.de

Lageplan

Denkmalensemble
Karniner Brücke


Vom idyllischen Kamp in der Nähe von Anklam kann das Auge weit über den Peenestrom schweifen. Ein imposantes Bauwerk ragt inmitten des Stromes aus dem Wasser. Das ist die Karniner Eisenbahnhubbrücke bzw. der Rest von ihr.
Einst hatte diese Brücke fünf Bögen und war 360 Meter lang. Heute ist nur noch der 38 Meter hohe Mittelteil der Brücke erhalten. Die erste Brückenkonstruktion als Drehbrücke stammt aus dem Jahr 1876. In den 1930er Jahren musste die Konstruktion verstärkt und zweigleisig ausgebaut werden. Doch im April 1945 kam das jähe Ende für die Brücke. Die Fundamente und die Überbauten wurden gesprengt, um die herannahende Rote Armee auf ihrem Vormarsch nach Usedom aufzuhalten.

Der historische Bahnhof in Karnin ist heute Museum und bewahrt die Geschichte dieses historischen Ensembles für die Nachwelt. Übrigens ist der Bahnhof gleicher Bauart wie der Loitzer Bahnhof.

Lageplan

 


[Letzte Änderung: 16.07.2008]