Die Müritz zieht alljährlich tausende von Besuchern in ihren Bann. Schon wenn die ersten Osterglocken blühen, sitzen die ersten Gäste in den Cafés und genießen die Frühjahrssonne. Neben den Ostseeinseln hat sich dieses „ganz entzückende Stückchen Erde“, wie Theodor Fontane es in einem Brief an seinen Freund beschrieb, inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte zu den beliebtesten Urlaubszielen Deutschlands entwickelt.
Eine rasante Entwicklung haben die Städte und Dörfer an den Ufern genommen. Quasi sind 40 Jahre Verfall in weniger als 10 Jahren aufgeholt und touristische Infrastrukturen entwickelt worden. Direkt am Wasser finden Sie Waren, eine Stadt, die im frühen Mittelalter gebaut wurde.

Waren – Historische Gebäude am Marktplatz Der historische Stadtkern erstrahlt wieder in neuem Glanz. Altes Fachwerk und Historisches blieb erhalten und Neues, wie die Spielbank und Servicegebäude ergänzen das Stadtbild.
Mit 21.900 Einwohnern ist Waren die größte Stadt an der Müritz. Seit 1999 darf sie sich offiziell „staatlich anerkannter Luftkurort“ nennen.
Wassersportmöglichkeiten, Tennis und Golf, alles was das Herz begehrt, bietet Ihnen die Müritz und deren Umgebung. Das Rad- und Wanderwegenetz führt inmitten durch eine unverbrauchte Landschaft mit vielen Entdeckungsmöglichkeiten in der Natur.
Lauschen Sie im Sommer den Froschkonzerten und dem Tirili der Vögel, im Herbst der Brunft der Hirsche und den Trompetenrufen der Kraniche oder kommen Sie auch bei klirrender Kälte hierher, um auf dem Eis zu segeln oder Schlittschuh zu laufen. Bis das Donnern und Knacken der Eismassen den Frühling ankündigt.
Die Müritz und Waren sind jederzeit eine Reise wert.

Waren – Hafenpromenade
Der Müritz- Nationalpark
Wo der Seeadler am unendlichen Himmel seine Kreise zieht, der Fischadler aus schwindelnder Höhe in einen See stürzt und das Trompeten der Kraniche das Frühjahr und den Herbst eines jeden Jahres begleitet, ist eine Landschaft, die uns an Märchen und Geschichten alter Tage erinnert. Sie hat mit ihren weiten Wäldern, glitzernden Seen und wundersamen Mooren etwas Ursprüngliches, ja Wildes an sich, das unsere Ehrfurcht vor der Natur weckt. Die Seen sind das Besondere im Müritz-Nationalpark. Das glitzernde Spiel der Wellen und die stimmungsvolle Ruhe am Wasser üben eine unvergleichliche Anziehung auf uns aus. Die Müritz ist berühmt durch ihr glasklares Wasser. Im Müritz-Nationalpark liegen über 100 Seen, die größer sind als ein Hektar. Die Natur hat das ganze Jahr Saison. Das Jahr beginnt mit den hohen Balzrufen der Seeadler und dem dumpfen Ruf der Rohrdommel. Der Schwere des Hochsommers folgen die Brunft der Rothirsche, der lange Abschied der Kraniche und letztlich der Singsang der nordischen Singschwäne im November. Ein insgesamt 650 km weites Netz von Wander- und Radwegen führt durch alle Landschaften des Nationalparks. An den interessanten Plätzen stehen Informationen für Besucher bereit. Was man wirklich braucht für einen Nationalparkbesuch ist Zeit.
Hendrik Fulda
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Waren – Hafen Der in der Müritz unweit Waren liegende Bernstein Einer der größten und schönsten Bernsteine der Welt ruht, einer alten Sage nach, unweit der Stadt Waren, im tiefen Schoße der Müritz. Er muss einen ungeheuren Wert haben, denn er soll so groß sein, wie ein Haus und von seltener Reinheit und Durchsichtigkeit sein. Aber nie hat ein Mensch diesen Bernstein gesehen. Er wird sorgsam von einer Nixe bewacht. Ihre Schwestern und Seejungfern halfen ihr beim Bau eines Palastes aus den klarsten Bernsteinen der Müritz, um den wertvollen Stein darin aufzubewahren. In diesem durchsichtigen Haus bewacht die Nixe seither das wertvolle Gut vor der Habgier der Menschen. Derjenige, der wissentlich über den Bereich der Seejungfer mit seinem Boot fährt ist des Todes, denn sofort ergreift sie ihn und zieht ihn hinunter in’s schaurige Wellengrab. Die Fischer und Schiffer kennen den Bereich und meiden ihn. Von Leuten aber, die mit dem Boot unwissentlich über den Palast fuhren, hört man gelegentlich, dass sie plötzlich, als seien sie festgehalten worden, nicht von der Stelle kamen und erst nach langem Bitten, Beten und weinend vor Anstrengungen und Angst wieder ihre Fahrt fortsetzen konnten. Die Nixe hält die Boote mit unsichtbaren Händen fest.
[Quelle: Albert Niederhöffer, Mecklenburg’s Volkssagen]

17192 Schwarzenhof
Nationalparkhotel »Kranichrast«
17192 Federow
Die bunter Kuh
17207 Bollewick
Die Scheune Bollewick
17192 Waren (Müritz)
Müritzeum
17219 Ankershagen
Heinrich-Schliemann-Museum
17214 Alt Schwerin
Agrarhistorisches Museum
[Letzte Änderung: 11.08.2006] |